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ORF-Bericht: Start der Kampagne „Wir gemeinsam“

Bericht von Constanze Ertl vom 10.04.2018 in der ORF-Sendung „Mittag in Österreich“

 

Wir machen uns stark für ein gutes soziales Netz, das uns stützt und schützt.

Wer soziales Netz zerschneidet, gefährdet die Mitte

Die Mittelschichten sind dort am meisten von Abstieg bedroht, wo der Sozialstaat geschwächt und abgebaut wurde. Die Mitte ist dort weniger gefährdet, wo es ein starkes Netz sozialer Sicherheit gibt.

I brauch an Doktor, Du brauchst an Doktor. Wir lassen niemanden krepieren.

„Ich brauche einen Rollstuhl seit meiner Geburt“, erzählt Vera Hinterdorfer, engagiert bei der Initiative Sichtbar Werden. „Meine Krankheit hat sich immer wieder verschlechtert. Dank einem halben Jahr Rehabilitation und acht Stunden Physiotherapie täglich, konnte ich wieder zurück in die Arbeit. Die Schmerzen aber bleiben. Ohne starkes soziales Netz könnte ich heute nicht hier sitzen. Gut dass es einen starken Sozialstaat gibt – bei allen Lücken, die wir aufzeigen und auch schließen müssen.“

I brauch Freunde, Du brauchst Freunde. Wir lassen niemanden allein.

„Ich habe einen guten Job gehabt, aber durch Krankheit habe ich ihn verloren. Lange ist es mir sehr schlecht gegangen“, erzählt der Mindestpensionist Karl Frank. Karl Frank leitet die Fußballgruppe bei pro mente. „Das hat mir das Leben gerettet“, sagt er. „Sport machen, unter anderen sein, Verantwortung bekommen. Gemeinsam geht das besser“.